Von Nakamichi Dragons und Sonys 750 ES

dragonNoch vor zwanzig Jahren gab es eine unverzichtbare Musikquelle, ohne die gar nichts ging. Sie war allgegenwärtig im frühen Kinderzimmer in einem Monoabspielgerät, im elterlichen Wohnzimmer und natürlich im Auto. Es dauerte ewig bis sie bespielt war, denn meistens griff man zur 2×45 min Variante. Schließlich gab es auch eine Firma die ein revolutionäres Gerät auf den Markt brachte, so dass die Musikkassette endlich überall mit hin genommen werden.

Wie komme ich garade jetzt darauf? Bei den einestages Spiegel Geschichten gibt es eine Ode ans Tape-Deck. Und da taucht als fünftes Bild das „Dragon“ von Nakamichi auf. Wie oft haben wir als Lehrlinge in diversen Audio-Fachzeitschriften über dieses Gerät schwadroniert. Aber 4.500 DM waren immer viel zu viel.

Ich habe mir in den frühen Neunzigern mal ein Sony Tape-Deck zugelegt. Mit knapp 800 DM war es natürlich wesentlich günstiger als der Platzhirsch, aber es kam auch aus Japan (Denn gute Elektronik kommt doch nur aus Japan.) und billig war es bestimmt nicht.

Das gute Stück steht immer noch unter meinem Fernseher und wird leider so gut wie nie mehr eingeschaltet. Ich habe sogar noch eine Kiste voller Kassette hier rumstehen, die ich schon bei meinem vorletzten Umzug nicht mehr ausgepackt habe.

Nakamichi ist mittlerweile auch im iPod Zeitalter angekommen. Ich fand es verwunderlich, dass die Firma überhaupt noch existiert. Aber bei solch schönen Produkten stirbt man wohl nie aus. Das gute mysoundspace MKII ist aber anscheinend in Europa nicht zu erwerben. In Japan kostet es 38.000 yen, also ca, 320 €, geht ja noch.

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