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Neues von DM in 2013?

Dies hier soll der Studioaufbau zu einer neuen DM-Platte in Stockholm sein.
depechemode.de zitiert einen Auszug einer Schwedischen Zeitung, die den Produzenten Christopher Berg befragte:

Und wie wir das Album werden? Natürlich darf Christoffer Berg dazu nicht viel sagen. Aber dennoch genug, um die Erwartungen der Fans in die Höhe zu treiben. “Alles, was ich sagen kann, ist, dass die Songs außergewöhnlich gut sind, einige haben das Zeug zum Klassiker”.

DM in D´dorf 26.02.2010

Gestern war es endlich soweit. Nach über einem halben Jahr des Wartens traten die Helden meiner Jugend Depeche Mode in Düsseldorf auf. Die Arena heißt mittlerweile Esprit und nicht mehr LTU wie noch auf den Karten stand. Kurze Erinnerung an das alte ehrwürdige Rheinstadion.

Dank grandioser Planung sind wir nicht auf den weltschlechtesten Parkplatz gefahren sondern haben die Autos ungefähr 1,5 km vorher in einem Wohngebiet abgestellt. Mit der U78 ging es zur Arena. Und eigentlich hätte man von der Haltestelle direkt rein gehen können, wenn nicht irgendein Planungsgigant der Meinung gewesen wäre, dass die ÖPNVler besser einmal die Halle umrunden. Ein BWLer begleitete uns bei der Ehrenrunde. Er hellte sein Dasein mit dümmlichen Umfragen auf. „Finden Sie die D´dorfer Arena oder die Arena auf Schlacke besser?“ Was für eine bescheuerte Frage.

Zur Vorgruppe Nitzer Ebb sage ich es mal mit den Worten des großen gelben Philosophen Homer: „Langweilig.“ Die Zeit zwischen Vorgruppe und Hauptakt wurde mit treibenden Beats verkürzt. Spannung. [Ich habe jetzt eine halbe Stunde lang gesucht welche Tracks das waren. Ich bin mir nicht sicher entweder Alex Smoke mit Lost in Sound und/oder Rene Breitbarth – Cooling The Plasma. Klingt bei Youtube echt lahm, aber in der riesigen Halle mit ordentlich Bass…]

Um 21.05 gings los. Jetzt konnte man auch sehen, dass die minimalistische Bühne gar nicht so minimal war. Die komplette Rückwand der Bühne unterstützte die dargebotenen Songs entweder durch Live Einblendungen oder zusätzliche Bilder. Besonders schön zu sehen bei Walking In My Shoes mit Rabe und Auge.

Es gab auch eine Möglichkeit die Bühne über einen Laufsteg zu verlassen. Diese Möglichkeit wurde Dave aber nur selten genutzt. Wenn er allerdings runter ging, war man ganz nah.

Die beste Darbietung war vielleicht das emotionale Home, das von Martin, fast allein, dargeboten wurde. Nur der Mensch am Klavier blieb auf der Bühne.

Das schönste Bild des Abends war wahrscheinlich bei Policy Of Truth. Auf der Leinwand wurden Kaugummis, wie bei einem Automaten eingeblendet, und tausende Luftballons wurden in die Höhe geworfen. Alle anscheinend von Konzertbesuchern mitgebracht, für die ein Konzert nicht wirklich ausreicht. Habe mich gefragt wie lange es wohl braucht bis sich das Mitbringen von Ballons durchspricht? Bei mir war es jedenfalls noch nicht angekommen. Schade.

Kurz vor Schluss kam dann natürlich das immer wiederkehrende Arme-in-die-Luft-werfen bei Never Let Me Down Again. Ob Dave sich dabei denkt, Am I god?

Nach gut zwei Stunden war es vorbei. Etwas plötzlich für meinen Geschmack. Ich vermisste Somebody und Everything Counts, aber ich bin auch ein alter Nörgler. Ein wunderbares Konzert. Jederzeit wieder. Please come back.

Setlist:
In Chains
Wrong
Hole to Feed
Walking in My Shoes
It’s No Good
A Question of Time
Precious
World In My Eyes
Insight
Home
Miles Away/The Truth Is
Policy of Truth
In Your Room
I Feel You
Enjoy the Silence
Never Let Me Down Again

Zugaben:
Dressed In Black
Stripped
Behind the Wheel
Personal Jesus

DM Freitag in D’dorf; Warmlaufen

Am Freitag ist es endlich soweit, Depeche Mode spielt in der Esprit-Arena in Düsseldorf. Nachdem das Konzert letztes Jahr leider wegen Daves Erkrankung verschoben werden musste, hat das Warten nun ein Ende.

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack. Am 17.02.2010 sind Dave, Martin, Andy und für ein spezielles „Somebody“ Alan in der Royal Albert Hall aufgetreten. In der angeblich besten Konzerthalle der Welt hätte man bereits für 200 € dabei sein können. Wie blöd, dass ich davon erst jetzt gelesen habe, dass wäre doch glatt eine Reise nach London wert gewesen.

Achtung: Gänsehautgefahr!