VNV Nation – Transnational Tour – Köln

Ich war am Samstag 12.10. nach langer Zeit mal wieder auf einem VNV Nation Konzert. Wahrscheinlich das Zehnte, aber ich zähle da nicht so genau mit.

Das Konzert fand in der Live Music Hall statt, einem Schuppen, der sich definitiv den Charme der späten 80er erhalten hat. Soll heißen, hier war es bereits Anfang der 90er total schrecklich und es ist nicht besser geworden. Eigentlich mag ich solche Orte, da sie nicht so klinisch sind. Tja, nach einem Besuch der Örtlichkeiten kann man darüber allerdings auch anders denken.

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Fast pünktlich um 19.45 Uhr kamen Ronan und Mark begleitet von zwei weiteren Musikern auf die Bühne. Die Bühne war eher schlicht gehalten. Eingerahmt von den beiden Keyboardern war hinter Mark ein „LED-Feld“ zu sehen. Keine Ahnung wie man das genau nennt, auf jeden Fall konnten hier immer mal wieder Pictogramme oder verschiedene Formen bzw. Schriften eingeblendet werden. Kein Vergleich zu den DVD Shows der Vergangenheit.

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Die Stimmung war von Anfang an sehr gut. Die typischen Ronanischen-Animationen braucht es da eigentlich nicht. Gespielt wurde natürlich eine gute Mischung aus alt und neu. Wobei die aktuelle Platte Transnational erst am Vortag veröffentlicht wurde, wurden auch diese Stücke vom Publikum sehr gut angenommen.

Besonders gut gefallen hat mir Primary. Ein tolles Stück VNV Nation Sound. Ohne es vorher mal gehört zu haben weis der Hörer gleich was kommt und von wem es stammt. Ich habe Chance genutzt und mir die Platte nachher am Merchandising Stand zugelegt.

Ich muss gestehen, dass viele Stücke, die aus der Zeit nach der Matter and Form stammen, mir nicht wirklich geläufig waren. Und es wahrscheinlich auch nicht mehr werden. Mit Control und Co kann ich leider nicht so viel anfangen.

Eines meiner Lieblingslieder Further wurde in einer Piano Version gespielt. Das war mal etwas anderes, allerdings war das Lied anscheinend zu alt für die meisten. Anstatt zuzuhören wurde erstmal rumgelabert. Schrecklich, warum kann man bei ruhigen Liedern nicht einfach mal ruhig sein. Da hätte man auch zuhause bleiben können.

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Insgesamt ein sehr gelungener Abend, könnte man öfters machen. Gespielt wurde übrigens ca. zwei Stunden, ganz ordentlich.

Setlist

  • Retaliate
  • Sentinel
  • Chrome
  • Primary
  • Illusion
  • Everything
  • Space & Time
  • Tomorrow Never Comes
  • Standing
  • Off Screen
  • Farthest Star
  • Resolution
  • Zugabe

  • Further (Piano Version)
  • If I was
  • Control
  • Zweite Zugabe

  • Nova
  • Beloved
  • Perpetual